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S wie Stoppelfelddressur

S wie Stoppelfelddressur

Heute mit dem Stallmeister der Nation Gedanken zum Dressurreiten rund um Rundballen ausgetauscht.

Wie wichtig regelmäßige Ausritte ins Gelände sind, wie sehr sie das Selbstbewusstsein des Pferdes (manchmal auch des Reiters) stärken, darüber wurde an dieser Stelle schon berichtet. Sich den Schwung im Gelände zu Nutze zu machen hilft etwa bei Seitengängen wie Schulterherein, Kruppherein und Renvers. Geländedressur, sagt der Stallmeister, sei ganz wichtig für die Entwicklung des Pferdes, sei ein Teil der Grundausbildung. „So sehe ich das!“

Soweit, so gut. Gerade eben hatten wir es – alle Jahre wieder! – wieder mit Rundballen zu tun. Das ist der Jahreszeit geschuldet.  Bei uns ist so ein Strohmonster die Böschung hinunter gerollt, hat eine Schneise in den Waldrand geschlagen und ist unmittelbar neben dem Reitweg zu liegen gekommen. Alle, ausnahmslos alle, Pferde habe die einmalige Gelegenheit zur akkuraten Haltparade genutzt. Ohren waagrecht nach vorne, Hals steil gewölbt – so sah das bestimmt imposant aus. Der Rundballen hat sich trotzdem nicht bewegt. Beim Heran- und Vorbeipirschen haben wir sogar Pi und Pa hinbekommen. Naja, passageartige Tritte waren es jedenfalls.

Oh ja, Rundballen haben diesen einmaligen Dressureffekt. Und Stoppelfelddressur hat immerhin den gleichen Anfangsbuchstaben wie Klasse S.   Andrea Kerssenbrock

Foto: © Michal Kubicek
Kommentar, 14.7.2016

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