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Pia’s Horses

Pia’s Horses

Man weiß nicht, streiten oder spielen sie.
Pia Arnstroem

Um Farbe kommt die Künstlerin Pia Arnström nicht herum. Um Pferde ebenfalls nicht.

Pia Arnström mag die Kraft der Farben wie jene der Pferde – so wie in ihren Werken Copy, Dimensionen und Tron, die sie jüngst in der Wiener Galerie Wild Horses gezeigt hat. „Um die Farbe komme ich nicht drum herum“, sagt sie, „die entwickelt sich während ich arbeite.“ Das Pink der Zebras habe sich ergeben. An diesem Werk liebt sie die unterschiedlichen Charaktere der Tiere: „Man weiß nicht, streiten oder spielen sie.“

Dem Gemälde Tron liegt die Auseinandersetzung der Künstlerin mit Bernstein und die griechische Mythologie rund um Phaethon zugrunde, der gegen des Rat seines Vaters Helios den Sonnenwagen lenkt. Das eindringliche Rot steht für die Kraft der Pferde – und wohl auch für die Dimension der Katastrophe, die Phaethon mit seiner Ausfahrt auslöste.

Copy ist schlicht eine Kopie. Das Original hängt in Schweden. „Das Pferd macht so eine unnatürlich schöne Pose, die bunten Farben sollen die Kraft des Tieres zum Ausdruck bringen.“

 

PIA ARNSTROEM
1974: geboren in Sundsvall, Schweden

1997: Kunstschule, Ålsta, Fränsta/S
1998-99: Privatunterricht in Malerei bei Prof. Georg Schubert, Chieming/D
2000-01: Kunstschule, Ålsta, Fränsta/S
2001-2006: Studium Malerei bei Prof A. Frohner und Prof C. L. Attersee, Universität für angewandte Kunst Wien
2006: Diplom Malerei, Universität für Angewandte Kunst, Wien
Lebt und arbeitet in Wien